Arnes Klon


Ich denke, in der heutigen Zeit der Unsicherheit wird es immer wichtiger, sich selbst zu schützen. Deshalb fange ich mit der Klonforschung recht frühzeitig an, damit ich im falle eines Ernstfalls eine voll einsatzfähige Klonarmee zur Verfügung habe. Hiermit kann ich dann mithilfe der amerikanischen bool'schen Algebra (wer nicht für mich ist, ist mein Feind) sämtliche Gegner aus dem Weg räumen.

Zu diesem Zwecke habe ich die Arbeit an einem Prototypen aufgenommen. Sein Werdegang wird im Folgenden dokumentiert:


Samstag, 7. September:
Mithilfe des Genmaterials dieser Person soll der Klonungsprozess eingeleitet werden:
Arne
Zu diesem Zweck muss sich der "Spender" selbst mit einem Obstmesser eine Wunde zufügen, um sich Blut entnehmen zu können (die Herstellung der Speziallösung (siehe weiter unten) war so teuer, dass Spritzen zur Blutentnahme eingespart werden mussten...)
SCHMERZ!
Eine klaffende Wunde entsteht, welche genug Blut für die Einleitung des Klonprozesses liefert. Es ist nebenbei bemerkt die einzige Verletzung, die aus dem Weltraum mit bloßem Auge zu erkennen ist...
Der riesige rote Schnitt da...
Das Blut wird nun in die intelligente Speziallösung gegeben, welche die DNA heraustrennt und hinterher ein paar Weiße Blutkörperchen herumtackert, um eine vollfunktionstüchtige Stammzelle entstehen zu lassen. Der braune Strich ist übrigens ein Spinnenbein, welches meinem Klon die Superkräfte verleihen wird, die mir meine Eltern nie geben konnten (ich hatte eine harte Kindheit, so ganz ohne Netze...)
Der Klonprozess kann beginnen
So vorbereitet wird die Klonkammer hermetisch abgeriegelt....

Montag, 16. September:
nun ist mehr als eine Woche vergangen und mein kleiner Liebling entwickelt sich prächtig. Am Boden erkennt man gut, wie weit die Zellteilung jetzt schon vorangeschritten ist...
ca. eine Woche später
Samstag, 30. November:
Die nun folgenden Bilder sind schon etwas älter:
Zuerst eine bittere Nachricht: Meinem Klon geht es nicht so gut. Da er ein leichtes Geruchsprblem hat hab ich ihm im Schuppen untergebracht. Angemessen wie ich finde. Der Schwächling ist aber scheinbar nicht Frostresistent. Deswegen füge ich der Lösung diesen Schleimlöser bei. Das ist seine letzte Chance. Wenn er sich jetzt nicht plangemäß entwickelt wird er terminiert.
Heilmittel
So sieht der Klon auch jetzt, da die Blätter der Hecke schon alle gefallen sind, aus. Plangemäß sollte er eigentlich gerade jetzt meine Vormachtposition in Niedersachsen gegen das unterlegene deutsche Heer sichern.
Der Klon
Das nun folgende Bild ist ein Bild aus der Zeit als ich noch dachte, dieser jämmerliche Zellhaufen brächte es noch zu was...
Vater und Klon...
Vater und Klon
Ich  sehe allerdings schon das Ende für meinen Klon. Daher arbeite ich angestrengt an einem Nachfolger.

Hm, scheinbar war ich doch etwas vorschnell. Der Klon hat den harten norddeuutschen Winter überstanden und reift nun wiedererstarkt heran, was wohl hauptsächjlich an meinem ausgefeilten Protein-Aufbauprogramm "tu' ein paar tote Käfer rein" liegt. Allerdings weit hinter meinem Zeitplan, wie ich zugeben musste. Eigentlich wollte ich doch schon am 15.5 ein voll einsatzfähiges Klonheer zum "zurückschießen" haben (Topanspielung). Naja, dafür wird dieser mein Klon aufgrund der Kälte höchstwahrscheinlich die Fähigkeiten von Iceman (sowohl aus der Serie "Spiderman" als auch aus dem Spiel Megaman), Dr. Frost (Batman) und Dr. Iglo haben. Desweiteren hat er schon eine elektrotelekinetische Fähigkeit entwickelt, welche ihm erlaubt über IRC zu kommunizieren ( ^^ ). Im folgenden also ein paar Aufnahmen.
von vorne
Dies ist eine Aufnahme von vorne. Man erkennt schon sehr gut die Spinnenfadendrüsen und das Infrarotauge (in der Nacht sehen find ich so cool, ich konnte auf dieses Gimmick nicht verzichten, obwohl mir klar war, dass die Flammen der Verwüstung auch die Nacht erhellen würden...
von der Seite
Hier eine Aufnahme von der Seite. Hier gut zu erkennen die schon jetzt beeindruckenden elektrotelekinetischen Stirnlappen, welche schon jetzt die Ausgangsleistung des Funkfeuers des Zivilflughafens "Hahn" (bekannt durch "Ryanair") erreichen, und jedes Hirn im Abstand von gut 100 Metern geziehlt zum platzen bringen kann (muarhahaha).
von außen
Eine etwas weiter entfernte Aufnahme von den 20cm³ Hass, wie ich meinen kleinen Liebling nekisch nenne. Da der Stoffwechsel schon jetzt voll im Gange ist, hat sich am Boden eine Schicht von "Rückständen" gebildet. Ich gedenke aber nicht diese zu entfernen, weil erstens "wie eckelhaft?!" und zweitens bin ich der Überzeugung, dass man nur dann richtig böse wird wenn man seine Jugend in einem kleinen Raum gefüllt mit seiner eigenen Scheisse verbracht hat. Siehe die Kelly Family
.Vater und Klon
Ich und mein kleiner süßer Weltversklaver. Er reicht mir schon bis zu den Knöcheln (Hach, sie werden so schnell groß...).

So, und nun seid ihr gefragt, denn ich bin mir noch nicht sicher welchen Namen ich vor "der Unterdrücker der Welten" setzen soll... Hier könnt ihr darüber abstimmen. Bisher führend ist der Name "Turbo", nach der "American Gladiators" Legende...

Und hier könnt ihr euch zu den Forschungsergebnissen äußern:


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