Da das Projekt 56 im innerdeutschen Behördenmuff verpuffte
müssen wir zu drastischeren Maßnahmen greifen. Nach wie vor erhält
man bei den Briefmarkenautomaten der Deutschen Post das Wechselgeld in Briefmarken
ausgezahlt. Wir hoffen nun auf internationale Hilfe in dem wir unsere Aktion
über die Grenzen hinweg bekannt machen! Doch auch in Deutschland hoffen
wir auf stärkere Resonanz, da ja im allgemeinen alles was mit den USA
zu tun hat von den lokalen Konsumsklaven (Jugendlichen) als cool angesehen
wird...und tatsächlich ist die hiesige Anhängerschaft im Vergleich
zum Projekt 56 schon etwas gewachsen, wie im Folgenden gezeigt wird...
Der Brief:
Bestückt mit 307 1-Cent-Briefmarken, der Adresse und einem Aufkleber
wird er auf die Reise in die USA geschickt!
Die Rückseite mit Projekt 307-Aufkleber und Adresse
Die Rückseite...
Die Initiatoren:
1. Arne: Logistik (ca 1 Stunde Briefmarkenkleben), Protokoll (lest ihr
gerade), Durchführung, Hauptverantwortung...
2. Falko: Hintergrundwissen, Ursprüngliche Idee
Unterstützer seit Projekt 56:
1. Stefan, kämpfer für die gerechte Sache
2. Seine Mutter Sigrid, nach wie vor schockiert über die Willkür
der Deutschen Post!
Neue Anhänger:
1. Jonas, verschließt seine Augen nicht vor der Wahrheit!
2. Nico: Die Post treibt ihn in den Wahnsinn!
3. Rafael: Sein Rheumaleiden hängt bestimmt auch irgendwie mit
der Post zusammen...
4. Christoph: Für die Post hat er nur ein müdes Lächeln
übrig...
5. Jan: Weil die Post anstatt Wechselgeld Briefmarken ausgibt hat
te sie keine mehr, um sein Paket in die USA zu frankieren. Der eine Tag
Wartezeit waren eine Qual für ihn...
6. Bianca und Jendrik: Ihr Hass auf die Post schweisste sie noch
näher zusammen...
Wie geht es weiter?
Das wird sich zeigen. Hat die Post überhaupt den Mut diesen Brief
an die amerikanischen Kollegen weiterzuleiten? Wird es die langerhoffte
öffentliche Reaktion geben? Theoretisch lässt sich das Spiel bis
hin zum Projekt 9999 (99,99€ ist das höchstmögliche Porto...)
weiterspielen. Auf jeden Fall wird die Seite erneuert, sobald ich Nachricht
aus den USA erhalte...
So geht es weiter:
Zu allererst habe ich den Brief in den Briefkasten geworfen. Das war am
22.12.'02
Dann passierte lange Zeit nix (aber auch gar nix)
Am 11.03.03 erhielt ich die Nachricht vom Adressaten, dass der Brief angekommen
sei.
Anfang Mai fuhr dann Jan aus persönlichen Gründen zum Adressaten
und brache den Brief wieder mit.
Und jetzt, gut 6,5 Monate nach dem Einwurf, halte ich ihn wieder in meiner
Hand:
Die Rückseite (Oder die Front? Bei Briefen bin ich mir nie so sicher.).
Auf der Lasche steht übrigens der Hinweis für den amerikanischen
Briefzusteller (diese Formulierung ist allgemein zu verstehen, es ist mir
bewusst, dass mehrere Personen an der Zustellung beteiligt waren) "Dear US-Post-employee,
if you wonder what this <add random swear-word here> is all about, feel
free to take a look at: http://www.projekt307.de.vu! Merry Christmas and
a Happy New Year 2003". Man sieht, die Deutsche Post hat sich alle Mühe
gegeben auch ja alle Briefmarken abzustempeln.
Hier die Front (oder doch die Rückseite) Mit dem coolen Logo (auch
gestempelt) und dem Zusatz "USA" (hatte ich vergessen). Außerdem hat
jemand ein "U" auf die Briefmarken geschrieben, wahrscheinlich wollte er
dort die "USA" vermerken oder er hielt das ganze für Unfug.
Die Reaktion der Post?
Ohoh, die Post war wohl etwas eingeschnappt und hat prompt alle 1ct-Briefmarken
aus dem Sortiment genommen. An den Automaten bekommt man jetzt nur noch 4ct-Marken
als kleinsten Wert. Naja, auch damit lässt sich ein Brief bekleben. Der
nächste Brief wird dann an den Vorstand gehen, mal sehen was dann passiert...
Wie könnt ihr helfen?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten:
1. Konstruktive Kritik (Verbesserungsvorschläge)
2. Lob (eine gute Motivation, die uns Kraft gibt, damit wir für euch
weiterkämpfen können)
3. Bietet euch als Adressat an. Besonders reizvoll ist das, wenn ihr in
entfernten Ländern wohnt.
4. Verbreitet die Kunde von unserem Kampf!
5. Startet selbst ein Projekt und berichtet mir davon! Beispiel:
Projekt 144 von Marco Ernst;
Ein Brief, der, wie sollte es
anders sein, mit 55 (neuer Preis) 1ct Marken gefüllt war, damit wir in Kürze
"Projekt 55 Vorstand" starten können (lasst euch überaschen). Dank an Marco Ernst
6. Findet Automaten, an denen noch 1-ct-Briefmarken zu kaufen sind (und sie
nicht nur als Wechselgeld herausgegeben werden)
So, hier könnt ihr euch nun zu unserem neuen
Projekt äußern!
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